Georg Moller (1784–1852)

Georg Moller (1784–1852)

Bauten und Projekte des großherzoglichen Staatsbaumeisters in Hessen-Darmstadt

erschienen: 25.09.2015

Autor: Michael Groblewski, Wolfgang Lück, Helge Svenshon, Waldemar Salesski

Preis: 28,00 €

Verlag: Jovis Verlag Berlin

ISBN: 978-3-86859-358-7

Zum Publikations- und Ausstellungsprojekt

In Darmstadt trifft man in den verschiedensten Zusammenhängen auf den Namen Georg Moller: Moller-Stadt, Moller-Maß, Moller-Bau, Moller-Haus, Mollerstraße, Bistro Moller und wahrscheinlich noch manches mehr. Aber in den Buchhandlungen finden weder Einheimische noch Gäste etwas zu Moller. Viele wissen auch gar nicht, wer Moller war, dass er Architekt, Stadtplaner, Hofbaurat usw. war und was alles von ihm stammt, was im Krieg untergegangen, was noch erhalten ist. Die hohe Qualität seiner Arbeiten ist unbekannt. Eine Veröffentlichung, die in Buchhandlungen, Hotels, Darmstadtium usw. erhältlich wäre, gibt es nicht. Einheimische, auch Kenner wie Architekten oder etwa der Oberbürgermeister der Stadt, wundern sich, angesprochen auf dieses Faktum, über diese Fehlanzeige.

Am 1. März 1810 wurde der junge Architekt Georg Moller (1784 – 1852) vom Hessischen Großherzog Ludwig I. als Hofbaumeister nach Darmstadt berufen. In seiner langjährigen Tätigkeit, während der er ab 1844 als Oberbaudirektor an die Spitze der Hessischen Bauverwaltung rückte, hat der Architekt das Gesicht Darmstadts signifikant neu gestaltet. Mit der großflächigen orthogonal gegliederten Stadterweiterung – der „Moller-Stadt“ – sowie zahlreichen das Stadtbild prägenden klassizistischen Einzelbauten wie dem Hoftheater, der überkuppelten Ludwigskirche oder dem Säulenmonument auf dem Luisenplatz, verlieh er der damaligen Haupt- und Residenzstadt ihren bis heute wirksamen eigenwilligen Charakter. Aber auch in der Region hinterließ er zahlreiche Spuren seines breit gefächerten Werkes, das sowohl markante innerstädtische Großprojekte wie das Wiesbadener Schloss und das Mainzer Stadttheater als auch den kleinmaßstäblichen Sakralbau im ländlichen Raum umfasste. [...]


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